Vastu ist eine alte indische Anschauung über das richtige Gestalten und räumliche Ausrichten in Städtebau und Architektur. Vastu ist ein Sanskritwort. Vastu ist das indische Gegenstück zum bekannteren Feng Shui. Genauso wie bei diesem gibt es eine Vielzahl von Regeln, die dafür sorgen, daß der Mensch in. Verwirklicht ist das insbesondere in der traditionellen indischen Bau- und Gestaltungslehre Vastu, die (stark vereinfacht) als „indisches Feng Shui“ gelten kann. Vaastu - häufig auch 'Vastu' geschrieben - ist traditionelles, zeitloses Wissen über Raum und Architektur. Vaastu hat das Ziel, Wohlergehen und Wohl-Sein der. Vastu Shastra, eine uralte indische Wissenschaft, wie man gesunde Häuser baut und kranke heilen kann. Maharishi Vastu oder Vedische Architektur ist eine uralte Planungs- und Bauweise in Harmonie mit dem Naturgesetz. Dieses ganzheitliche Architektursystem. So beeinflusste Vastu schon durch den römischen Baumeister Marcus Vitruv vor mehr als 2000 Jahren die Baukunst der klassischen europäischen Architektur.

Vastu-Purusha und das Vastu-Purusha-Mandala

Der Begriff Vastu kommt aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie Natur, Umgebung, Umwelt. Das Vaastu-Shastra, die indische Lehre vom Wohnen, leitet sich aus dem Vastu ab und bezieht sich speziell auf die Gestaltung von Wohnhäusern, Gebäuden, Städten und Landschaften - im Einklang mit den Naturgesetzen.
Dieses über 5.000 Jahre alte indische Wissen wurde zunächst in Dialogform oder auch als epische Erzählung weitergegeben, bevor es vor rund 3.000 bis 3.500 Jahren in den sogenannten vedischen Texten festgehalten wurde. Es dient auch heute noch als Basis bei der Errichtung und Gestaltung von Häusern und Wohnräumen. Um nun Vastu und damit auch das Vastu-Purusha-Mandala verstehen zu können, ist es wichtig, die philosophischen und theoretischen Grundlagen zu kennen, die dazu geführt haben. Gereon Hach, ein Architekt von internationalem Renommée, schrieb über die Entstehung des Vastu-Purusha in seinem im Mai 2000 als deutsche Erstausgabe erschienenen Buch "Vastu - Das indische Ur-Feng Shui für harmonisches Wissen" folgendes:

"... der Mythos des Matsaya Purusha, einer der heiligen Schriften des Hinduismus, erzählt, dass Vastu-Purusha während eines Kampfes aus einem Schweißtropfen Shivas entstand. Er war grausam und von Furcht erregendem Aussehen. Sein unersättlicher Hunger trieb ihn ständig an, und so machte er sich daran, Stück für Stück die ganze Welt zu verschlingen. Da es ihm aber nicht gelang, seinen Hunger zu stillen, rief er Shiva um Hilfe. Shiva eilte herbei, doch mittlerweile hatten die anderen Götter und Dämonen - von diesem ewig hungrigen Wesen erschreckt - Vastu-Purusha schon niedergerungen. Sie hielten ihn mit dem Gesicht auf der Erde fest, sein Kopf wies nach Nordosten, seine Füße nach Südwesten. 45 Götter hatten sich zusammengetan, um Vastu-Purusha zu bekämpfen und hielten ihn fest. Als er um Gnade bat, sagten sie ihm zu, dass er Opfergaben annehmen dürfe - von Menschen, die ihr Haus in harmonischem Einklang mit den Naturgesetzten errichteten."


vastupurusha

Vastu-Purusha-Mandala


Soweit die Mythologie, die hinter dem Vastu-Purusha-Mandala steht. Doch es geht hierbei um weit mehr - um, wie sollte es anders ein, das Gleichgewicht der Kräfte in unserem Kosmos. Um den ungehinderten, stetigen Fluss, um Harmonie, das Zusammenspiel aller, um ein harmonisches Miteinander. Und darum, wie wir einen Weg finden, die uns umgebenden Energien, die immer wiederkehrenden Zyklen und Abläufe auch in unseren Häusern so zum Fließen zu bringen, damit sie für ein Wohlbefinden sorgen. Denn werden diese Aspekte nicht berücksichtigt, so können Chaos und Disharmonie entstehen.
Und manchmal, wenn wir mit klarem Geist und wachem Bewusstsein uns diesen Dingen offen nähern, nehmen wir diese Dissonanzen wahr. Dann, wenn sich z .B. Krankheiten häufen, in unser Leben Einzug gehalten haben und wir es uns nicht erklären können, warum und woher sie kommen. Wenn wir, egal wie sehr wir uns auch anstrengen, im Leben nicht so richtig voran kommen wollen, sich Missgeschicke oder Schicksalsschläge wiederholen.
Das Haus ist wie ein zweiter Körper des Menschen, seine zweite Haut. Und der Wohnraum spiegelt das Schicksal und den Gesundheitszustand derer wieder, die in ihm wohnen. Die Frage an dieser Stelle ist doch eher, in wieweit fürchten wir uns davor, belächelt zu werden, wenn wir sagen "Ja, auch ich glaube daran!" und uns Rat und Hilfe suchen bei einem Vastu-Berater? Denn der Mythos ist hierbei nur ein Punkt. Vieles von dem, was in den Texten festgehalten wurde, beruht auf jahrtausendlangen Beobachtungen, Analysen und Erkenntnissen. Und es gibt nun mal Dinge, die sich nicht so einfach wegdiskutieren lassen.



Nehmen wir nur einmal die verschiedenen Energien, die unser Leben beeinflussen.

Nach Vastu wirken die Strahlen der Sonne, des Mondes sowie anderer Planeten auf unsere Erde ein. Aber auch magnetische, bio-elektrische und thermische Energiefelder beherrschen unser Dasein. Dort, wo die Energien der Sonnenstrahlen und des magnetischen Feldes aufeinander treffen, entsteht nach der Philosophie des Vastu eine neue Energie, das Prana. Sie bestimmt im Wesentlichen die Ausrichtung unserer Gebäude.



Der Tagesverlauf und die Jahreszeiten.

Unseren Lebensrhythmus beeinflussen neben den Energien und den fünf Elementen insbesondere auch die immer wiederkehrenden Zyklen von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang, vom Frühling bis zum Winter. Im Vastu finden sich diese Abläufe in der Anordnung und der Gestaltung der Räume wieder.
Zu früheren Zeiten gab es dieses Bewusstsein auch bei uns, die Gebäude wurden danach errichtet. Doch im Laufe der Jahre ist dieses Wissen mehr und mehr in Vergessenheit geraten.



Oder die fünf Elemente.

Das Vaastu-Shastra geht von fünf Elementen aus, denen z.B. jeweils eines der menschlichen Sinnesorgane zugeordnet ist: Das Feuer steht für die Augen und das Sehen, Äther bzw. der Raum für die Ohren und das Hören, die Erde steht für die Nase und das Riechen, Luft für die Haut und das Fühlen und das Wasser für die Zunge und damit für das Schmecken. Eine ausgewogene Präsenz dieser fünf Elemente sorgt für Harmonie.



Vastu-Architektur - für ein glückliches Leben im Einklang mit den Elementen.

Unsere Welt, in der wir leben, besteht eben aus diesen fünf Grundelementen. Wir werden beeinflusst durch verschiedenste Energien, die auf uns einwirken. Und unser Rhythmus ist geprägt durch den Tagesablauf und die Jahreszeiten. All diese Komponenten haben, ob wir es nun wahr haben wollen oder nicht, einen nicht unerheblichen Einfluss auf unser Leben.
Es ging und geht immer darum, einen auf allen Ebenen stimmigen Wohnraum zu schaffen, der ganz auf die Bedürfnisse aller Bewohner ausgerichtet ist. Deshalb wird im ganzheitlichen Konzept nach Vastu bei der Gestaltung der Wohnräume vom Menschen ausgegangen. Dieser stellt nach der indischen Philosophie ein Abbild des Universums dar. Darüber hinaus stehen die Menschen, die Gebäude, die Natur und die Kräfte des Kosmos in einem permanenten Austausch miteinander. Die Aufgabe des Vastu ist es daher, dieses Zusammenspiel bewusst auf die Bewohner abzustimmen, um so ein optimales Wohnergebnis zu erzielen.
Durch harmonisch gestaltete Räume finden Sie einen wohltuenden Ausgleich, der Ihnen gleichzeitig neue Kraft verleiht. Vastu realisiert Wohnraumgestaltungen, in denen Sie Ihr Leben besser genießen können. Denn Vastu kennt diese Prinzipien und weiß, was sie bedeuten und wie sie wirken. Unsere momentane Wohnstätte gibt präzise Auskunft über unsere eigenen Stärken und Schwächen. Jeder Aspekt unseres Lebens wird von Vastu beeinflusst - Gesundheit, Wohlstand, Spiritualität, Partnerschaft, Ansehen. In bestehenden Wohnungen oder Häusern kann bereits durch die richtige Nutzung der Räume nach Vastu oder eine geänderte Anordnung der Einrichtung eine spürbare Verbesserung erzielt werden. Das konsequent umgesetzte Wohnkonzept nach Vastu verspricht, Ihre Lebens- und Wohnqualität entscheidend zu verbessern. Vastu bietet Hilfe bei Wohnraumdefekten. Ziel von Vaastu-Shastra ist es, Mensch, Natur und Gebäude miteinander in Einklang zu bringen.

Analysen und Beratungen zu Vastu finden Sie hier.



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